Tag 10 – Oslo und Strömstad

Unser Morgen begann mit einem wunderschönen Aussicht auf den Oslo-Fjord, um dann guter Dinge Richtung Norwegens Hauptstadt zu fahren. Eigentlich war geplant, auf einem P&R-Platz das Wohnmobil abzustellen und dann mit der S-Bahn ins Zentrum zu fahren. Allerdings lies sich einfach kein geeigneter Platz finden und eh wir uns versahen, waren wir mitten im Stadtkern :-/ Mhm… und dann haben wir naiver Weise versucht einen Parkplatz zu finden 😉 Als wir nach 1h entnervt aufgegeben haben und beim googlen entdeckten, dass Parkplätze in Oslo rar gesät, teuer und der Horror sind, sind wir wieder einige km nach draußen gefahren und haben einen der äußersten Haltepunkte der T-Bane (U-Bahn) angesteuert. Dieses Konzept hat gut funktioniert, aber ausgeschildert sind solche Stationen wirklich schlecht – verbesserungswürdig, liebes Norwegen!

Die Stadt an sich war aber dafür sehr schön! Wir haben erst einmal Mittagsstop im Hard Rock Café gemacht (warum auch mit alten Gewohnheiten brechen ;)).

Oslo-Hard-Rock-Cafe

Und sind anschließend zum Schloss gelaufen.

Oslo-Schloss

Dort hatten wir das Glück, gerade noch einen Teil vom Wachwechsel mitverfolgen zu können! Wow, da war vor allem der Sohnemann ganz fasziniert! Und man hatte das Gefühl, dass alles ein wenig disziplinierter geregelt ist für die Wachen, dafür wurde im Gegensatz zu Kopenhagen nicht alles von der Polizei abgesperrt! Und die Wachen haben menschliche Regungen gezeigt und gelacht 😉

Oslo-Wachwechsel-Schloss

Anschließend sind wir die Karl-Johanns-Gate entlang geschlendert, haben für den Sohnemann eine neue kurze Hose und ein Shirt gekauft (irgendwie war nicht absehbar, dass es hier so warm ist!) und meinem lieben Mann ein paar Sneakersocken (diese Wärme…)… und für mich?! Nun ja, ein Stoffladen kommt gewiss noch 😉

Als wir wieder zurück am Wohnmobil waren (wir sind übrigens mit der Linie 3 gefahren), haben wir uns auf die Suche nach einem schönen Kaffeepause-Plätzchen gemacht… leider nichts gutes gefunden und auch hier wieder einige Zeit rumgefahren, aber am Schluss hatten wir dann doch ein Fleckchen, konnten eine Weile auf der Decke sitzen, Kaffee trinken, Kekse essen, Kinder auskrabbeln 😉

Fahrt-durch-Norwegen

 

norwegisch-schwedische-Grenze

Und dann haben wir uns dazu entschlossen, nun gleich noch bis Schweden zu fahren und stehen nun in Strömstad auf einem sehr schönen und ganz neuen Campingplatz. Das Check-in war nicht ganz so einfach, weil es zwar einen ziemlich modernen Automaten gab, an dem man selber einchecken kann, allerdings konnte man hier keine andere Sprache außer Schwedisch auswählen… wir haben beide davor gestanden und ziemlich viel gerätselt 😉 Aber am Ende hat alles geklappt und wir stehen nun hier zwischen vielen „Klippen“ und ganz nah am Wasser (wenn man die 50m Höhenunterschied ignoriert)…

Campingplatz-Strömstad

Vorhin bin ich noch eine Abendrunde mit dem Sohnemann gegangen und wir haben ganz viele interessante Dinge im und am Wasser entdeckt… hier gibt es nämlich Seesterne und Quallen… und natürlich Muscheln und Krebse – er war total begeistert! Und hat mit dem Papa vereinbart, dass die zwei Jungs morgen noch einmal eine Runde gehen, um zu schauen, was früh alles für Schätze am Strand liegen 😉

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