Tag 11 – Strömstad, Trollhättan und Stenungsund

Wie geplant sind die Jungs heute morgen eine Runde am Strand spazieren gegangen, haben auch viele Seesterne gesehen und Muscheln gesammelt 🙂 Das Tochterkind und ich haben so lange Frühstück vorbereitet.

Strömstad-Schatzsuche

Nach dem Check-out sind wir dann endlich ein mal zur großen Freude meines lieben Mannes ins „System Bolaget“ gefahren. In Schweden gibt’s im normalen Supermarkt nämlich nur „seichten“ Alkohol. Wirkliches Bier, Wein, Sekt, Spirituosen darf nur „System Bolaget“ verkaufen. Letztlich eigentlich gar keine so schlechte Idee… denn hier trifft man wirkliches Fachpersonal an. Zumindest hatten wir das Gefühl, dass die Verkäufer Ahnung haben von dem, was sie tun 😉 Wir haben jedenfalls etwas schwedisches Bier gekauft…

System-Bolaget-Supergott

Gleich nebenan war dann noch „Supergott“. Das Schild hatte ich woanders schon einmal gesehen und war eh neugierig, was sich dahinter verbirgt… und es ist: Das Paradies auf Erden für kleine Nachmäuse wie der Sohnemann und ich es sind 😉 Ein riesen Laden voll mit Süßkram! Uns gefällt das System hier eh’, bei dem man Gummitiere, Bonbons, Schokolade und Nüsse nach 100g bezahlt und sich in eine Tüte packen kann, worauf man Appetit hat oder was man kosten möchte! So muss man nicht immer gleiche eine große Packung nehmen und kann von allem probieren! Der Sohnemann jedenfalls hat sich glücklich eine Tüte gepackt und mit uns über die diesen Auswahl gestaunt.

Anschließend sind wir dann weiter gefahren nach Trollhättan, wo im Reiseführer eine große Schleusen-Wasserkraftwerk-Wasserfall-Anlage angepriesen wurde 🙂 Die Anlage ist tatsächlich ziemlich lang und groß und von der Natur her auch wirklich beeindruckend. Den großen Wasserfall haben wir leider nicht gesehen – liegt wohl daran dass insgesamt gerade sehr wenig Wasser da ist (ist uns an eigentlich allen Seen, Flüssen usw. aufgefallen)… aber es war ein perfekter Haltepunkt für unsere Mittagspause 🙂

Trollhättan Trollhättan-Schleusen

Anschließend sind wir wieder der Straße Richtung Göteborg gefolgt und haben an einer Stenungsund vorgelagerten Insel einen tollen Strand entdeckt und dort die Füße ins Wasser gehalten, vieeeeeele Muscheln gesammelt und das schöne Wetter genossen. Und der Große und ich sind wieder geklettert… herrlich die vielen Felsen… 🙂 Das werden wir bestimmt vermissen…

Eigentlich wollten wir gerne in einem kleinen Restaurant Abendbrot essen und sind dafür über die Trörnbrücke auf die Insel Tjörn und bis zur Fischerstadt Rönnang gefahren… aber leider gab es dort nur ein Restaurant und das hat nur Freitag, Samstag und Sonntag geöffnet :-/ Also wieder zurück auf’s Festland und letztlich haben wir am Yachthafen endlich eine Art Bistro gefunden.

Nun stehen wir etwa 30km vor Göteborg kurz hinter Kode auf einem Parkplatz, diesmal ohne Wasser vor der Nase und Sonnenuntergangsfeeling, aber dafür „gerade“ (Camper wissen, wieso das so wichtig ist… vor allem beim Schlafen entsteht sonst schnell das Sardinengefühl ;)) und so, dass wir morgen problemlos und schnell wieder auf der Europastraße sind.

Kategorie: Allgemein